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SERENA auf der DARE-Konferenz

SERENA nahm an der Decisions, Assessment, Risk and Evidence in Social Work (DARE) Conference teil, die am 25. und 26. Juni 2026 in Zürich, Schweiz, stattfand. Während der Konferenz präsentierten Forschende der Swansea University zwei Vorträge zu den Ergebnissen des Arbeitspakets 8 (WP8). Dabei wurde aufgezeigt, wie verknüpfte administrative Daten dazu beitragen können, die Erfahrungen und Versorgungspfade von Kindern, die Misshandlung erfahren haben, besser zu verstehen.


Beiträge der SERENA-Partner

  • Laura Cowley präsentierte den Vortrag „Pathways Through Public Services for Maltreated Children in Care: A Scoping Review of Studies Using Linked Administrative Data“.

    Die Präsentation gab einen Überblick über die bisherige europäische Evidenz dazu, wie verknüpfte administrative Daten genutzt wurden, um die Interaktionen von Kindern in öffentlicher Fürsorge mit verschiedenen öffentlichen Dienstleistungen – darunter Gesundheitswesen, Bildung, Justiz, Wohnen und Beschäftigung – zu untersuchen. Die Übersichtsarbeit identifizierte länderübergreifende Muster, zeigte die langfristigen Ungleichheiten auf, mit denen Kinder mit Fürsorgeerfahrung konfrontiert sind, und betonte die Bedeutung einer stärkeren Datenverknüpfung, um Versorgungspfade besser zu verstehen und frühzeitige Interventionen zu unterstützen.


  • Amrita Bandyopadhyay präsentierte den Vortrag „Patterns of Service Contacts for Children Who Have Experienced Maltreatment and Are Known to Social Services: A Linked Routine Administrative Data Study in Wales, England and Denmark“.

    In diesem Vortrag wurden die ersten Ergebnisse der walisischen Kohorte vorgestellt. Mithilfe routinemäßig erhobener und verknüpfter administrativer Daten wurde die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen vor und nach dem ersten Kontakt von Kindern mit den Sozialdiensten untersucht. Die vorläufigen Ergebnisse zeigen, dass Kinder, die Misshandlung erfahren haben, Gesundheitsleistungen häufiger in Anspruch nehmen als vergleichbare Kinder ohne entsprechende Erfahrungen. Zudem wurden sie häufiger zu früh geboren und lebten öfter in sozial benachteiligten Gebieten.

    Die laufenden Arbeiten werden diese Analysen durch die Einbeziehung von Daten aus den Bereichen Bildung und Justiz erweitern und die Ergebnisse zwischen Wales, England und Dänemark vergleichen.



SERENA wird von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die des/der Autors/Autorinnen und spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der Europäischen Union oder der EUROPÄISCHEN EXEKUTIVAGENTUR FÜR GESUNDHEIT UND DIGITALES (HADEA) wider. Weder die Europäische Union noch die Förderbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.

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