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21.–23. Mai 2025: SERENA auf der QRMH10-Konferenz

  • vor 7 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

SERENA nahm an der 10. Konferenz Qualitative Research in Mental Health (QRMH10) teil, die vom 21. bis 23. Mai 2025 in Budapest, Ungarn, stattfand.

Während der Konferenz präsentierten die SERENA-Partner Forschungsarbeiten zu partizipativen Ansätzen mit Überlebenden von Kindesmisshandlung, mit besonderem Fokus auf Identität, Ethik und die Rolle qualitativer Forschung bei der Unterstützung von Heilungsprozessen.


Beiträge der SERENA-Partner

  • Maria Roth von der Babeș-Bolyai-Universität (UBB) hielt einen Vortrag mit dem Titel "Preferred modes of self-identification of participants with child maltreatment experiences.“

    Die Präsentation untersuchte, wie sich Personen mit Erfahrungen von Kindesmisshandlung selbst als „Opfer“ und/oder „Überlebende“ identifizieren, und hob hervor, wie sich diese Identitäten im Laufe der Zeit verändern können. Zudem wurden die Bedeutung partizipativer Forschungsansätze sowie die ethischen und methodischen Herausforderungen bei der Einbindung vulnerabler Bevölkerungsgruppen in die Forschung thematisiert.


  • Katerina Kyriakou vom Institute of Child Health (ICH) präsentierte in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern einen Vortrag mit dem Titel "Narratives of Healing: Ethical and Therapeutic Considerations in Research with Survivors of Child Maltreatment.“

    Dieser Beitrag konzentrierte sich auf die ethischen und therapeutischen Dimensionen qualitativer Forschung mit Überlebenden. Hervorgehoben wurde die Rolle narrativer und partizipativer Methoden bei der Unterstützung von Sinnfindung und Heilungsprozessen. Gleichzeitig wurden zentrale ethische Aspekte wie Einwilligung, emotionale Sicherheit und die Verantwortung von Forschenden im Umgang mit sensiblen Erfahrungen behandelt.


Wirkung und Ergebnisse

Die Teilnahme an der QRMH10 stärkte SERENAs Engagement innerhalb der internationalen Forschungsgemeinschaft im Bereich psychische Gesundheit und Kinderschutz.

Durch den Austausch mit führenden Expertinnen und Experten der qualitativen Forschung im Bereich psychische Gesundheit erweitert SERENA weiterhin das Wissen darüber, wie Überlebende besser in Forschungsprozesse einbezogen und die Reaktionen auf Kindesmisshandlung in ganz Europa verbessert werden können.

 
 

SERENA wird von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die des/der Autors/Autorinnen und spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der Europäischen Union oder der EUROPÄISCHEN EXEKUTIVAGENTUR FÜR GESUNDHEIT UND DIGITALES (HADEA) wider. Weder die Europäische Union noch die Förderbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.

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